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Dangl, Unternehmensinterne Untersuchungen – Rechtlicher Rahmen und strafprozessuale Verwertbarkeit

Unternehmensinterne Untersuchungen zur Aufklärung eines Gesetzes- oder Rechtsverstoßes innerhalb eines Unternehmens gewinnen auch in Österreich zunehmend an Bedeutung. Hierzu werden nicht nur Unterlagen und Dokumente im großen Umfang durchsucht und gesichtet; eine besondere Rolle kommt auch der Befragungen einzelner Arbeitnehmer zu. Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen treten eine Vielzahl an (straf-)rechtlichen Fragen auf; mit ihnen beschäftigt sich das vorliegende Werk.

Analysiert werden zunächst die arbeits-, datenschutz- und strafrechtlichen Grenzen, die private Ermittler bei ihren Untersuchungen zu beachten haben. So wird etwa untersucht, ob Arbeitnehmer im Rahmen der Mitarbeiter-Interviews die Pflicht zur wahrheitsgemäßen Aussage haben, auch wenn sie sich durch eine solche selbst belasten müssten. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Ergebnisse interner Untersuchungen, insbesondere erzwungene selbstbelastende Aussagen, in einem Strafverfahren gegen den beschuldigten Arbeitnehmer verwendet werden dürfen.

Dieses Buch bietet eine umfassende Durchleuchtung verschiedenster, mit unternehmensinternen Untersuchungen im Zusammenhang stehender (Rechts-)Gebiete und verbindet hierbei ein für die Praxis höchst relevantes Problem mit einer wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas. So wird nicht nur im Wirtschaftsrecht tätigen Juristen und Rechtsanwälten ein umfassender Einblick in die Materie ermöglicht, die Arbeit stellt auch für Unternehmen im In- und Ausland einen umfassenden Leitfaden für den Umgang und die Durchführung eigener interner Untersuchungen dar.

Dem Werk liegt die von Dr Katharina Dangl verfasste Dissertation zum Thema „Unternehmensinterne Untersuchungen“ zugrunde, die im Sommersemester 2018 an der Universiät Wien fertiggestellt und angenommen wurde.

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